Die vorgeburtliche Periode

Die Aufklärung über das Risiko ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen, ist meist die Aufgabe von Kinderärzten, Humangenetikern oder Geburtshelfern. Die Eltern, die Familien oder andere Personen sollten allgemeine Informationen über das Down-Syndrom in leicht verständlicher Form erhalten.

Folgende Punkte sollten mit den künftigen Eltern besprochen werden:
•    Methoden der Pränataldiagnostik
•    Behandlungsmöglichkeiten und Fördermassnahmen
•    Erziehung, Förderung und Zukunftsperspektiven eines Kindes mit Down-Syndrom
•    Möglichkeiten der Unterstützung und Beratung nach der Mitteilung der Diagnose

Qualifiziertes Personal (Kinderärzte, Humangenetiker, Geburtshelfer usw.) sollten korrekte Informationen über die Risiken genetischer Erkrankungen und über die Methoden der Pränataldiagnostik weitergeben. Vor allem die Möglichkeiten einer positiven Entscheidung für das Kind, aber auch die möglichen Folgen einer Spätabtreibung sollten besprochen werden. Im Falle der Diagnose Down-Syndrom sollte der Kontakt zu Selbsthilfegruppen empfohlen werden.
Die Berater sollten, besonders in der Phase nach der Diagnosemitteilung, dem Ehepaar unterstützend zur Seite stehen und dabei Achtung vor deren Persönlichkeit,  Überzeugungen und Lebenssituation zeigen.
Die Vorbereitung des Ehepaares ist von entscheidender Bedeutung für die spätere Entwicklung des Kindes und seiner Lebensqualität.